'I plan and visually construct buildings, which will protect nature from threats of pollution and what is more important, from actions of man. . . . When putting nature into a museum, you have to take under consideration the aspect of the audience/consumer. Nature becomes a joyride for tourists or a beautiful landscape turns into a meditative theatre show.'

Throughout his career, Ilkka Halso has focused his photography around protecting, restoring, and understanding the anatomy of nature. His photographic series have visually explored how we as a culture must develop new approaches in perceiving as well as re-evaluating the natural resources we so commonly take for granted. His earlier works studied the different aspects of humanity’s relationship to nature by treating it as if it were a rare and endangered place. Halso therefore combines his landscape photography either with computer generated 3D-models or real existing construction sides in order to draw attention to the importance of environmental protection. 
 
Works such as Rollercoaster (2004) or Museum I (2003) not only emphasize the need to protect lakes, rivers, and forests from man-made pollution, but also predict, what soon could become our future: By staging his created ecosystems as joyful touristic attractions or placing them into museum-like settings, the audience (or the consumer) is being given a unique and unusual experience. Here, nature is presented either as an object of pure entertainment or as a fragile and fading ecosystem that has been exploited to a point, where the sensitive nature has no longer a chance to regenerate itself.

 
Ilkka Halso (*1965 in Orimattila, Finland) is one of the most-known conceptual artists focusing on landscape, environmental, and manipulated photography with an interest in Eco Art.[n2]  He graduated from Aalto University School of Art, Design and Architecture in 1992. His most notable exhibitions include Bumpy ride, FotoGraFia Festival internazionale di roma, MaCro Future, (Rome, 2010), Arctic Hysteria, p.s.1 Contemporary art Center / MoMa (New York, 2008), and the 6th Shanghai Biennale, Shanghai art Museum (2006).

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„Ich plane und baue Gebäude, die die Natur vor Umweltverschmutzung und, was noch wichtiger ist, vor den Handlungen des Menschen schützen sollen. . . Wenn man die Natur in einem Museum unterbringt, muss man den Aspekt des Publikums/Konsumenten berücksichtigen. Die Natur wird zu einer Vergnügungsfahrt für Touristen oder eine schöne Landschaft wird zu einer meditativen Theateraufführung."
 
Im Laufe seiner Karriere hat Ilkka Halso seine Fotografie auf den Schutz, die Wiederherstellung und das Verständnis der Anatomie der Natur ausgerichtet. Sie erforschen visuell, wie wir als Kultur neue Ansätze für die Wahrnehmung und Neubewertung der natürlichen Ressourcen entwickeln müssen, die wir allzu oft als selbstverständlich betrachten. Seine frühesten Fotografien untersuchten die verschiedenen Aspekte der Beziehung zwischen Mensch und Natur, indem sie letztere wie einen seltenen und gefährdeten Ort behandelten. Halso erschafft – sowohl physisch als auch digital in seinem Atelier – baustellengleiche Strukturen, um Seen, Flüsse und Wälder nicht nur vor der vom Menschen verursachten Verschmutzung, sondern auch vor unserem direkten Missbrauch der wertvollen Ressourcen zu schützen. Er inszeniert die von ihm geschaffenen Ökosysteme in museumsähnlichen Umgebungen, in denen das Publikum (oder der Verbraucher) die Erfahrung der Interaktion als Mittel für touristische Vergnügungsfahrten nutzt.

Werke wie Rollercoaster (2004) oder Museum I (2003) betonen nicht nur die Notwendigkeit, Seen, Flüsse und Wälder vor der vom Menschen verursachten Verschmutzung zu schützen, sondern sagen auch voraus, was bald unsere Zukunft sein könnte: Indem er die von ihm geschaffenen Ökosysteme als vergnügliche Touristenattraktionen inszeniert oder sie in museumsähnliche Räume stellt, wird dem Publikum (oder dem Konsumenten) eine einzigartige und ungewöhnliche Erfahrung geboten. Dabei wird die Natur entweder als reiner Unterhaltunggegenstand oder als fragiles, schwindendes Ökosystem präsentiert, das so weit ausgebeutet wurde, dass die sensible Natur keine Chance mehr hat, sich zu regenerieren.

Ilkka Halso (*1965 in Orimattila, Finnland) ist ein Konzeptkünstler, der sich auf manipulierte Landschafts- und Umweltfotografie konzentriert. 1992 schloss er sein Studium an der Aalto-Universität für Kunst, Design und Architektur ab. Zu seinen wichtigsten Ausstellungen gehören Bumpy ride, FotoGraFia Festival internazionale di roma, MaCro Future (Rom, 2010), Arctic Hysteria, p.s.1 Contemporary art Center / MoMa (New York, 2008) und die 6. Shanghai Biennale, Shanghai art Museum (2006).